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Geschrieben von forextotal am 19. Mai 2014

Neue Impulse für den Euro

Europa und der Euro

Verbunden mit den Äußerungen der EZB-Bank hinsichtlich möglicher geldpolitischer Maßnahmen im Juni verzeichnete der Euro-Kurs zum Ende der vergangenen Woche herbe Verluste. Am Donnerstag rutschte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit 27. März und unter die 1,37er-Marke. In dieser Woche könnten das für Mittwoch erwartete FED-Sitzungsprotokoll und die Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone am Donnerstag die weitere Kursentwicklung des Währungspaars beeinflussen.

Euro-Kurs bleibt unterstützt

Die letzte Woche wiegt schwer auf dem Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung. Ohnehin von den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung geschwächt, geriet der Euro aufgrund enttäuschender Wirtschaftsdaten aus den EU-Ländern sowie der weiterhin niedrigen Inflationsrate stark unter Druck. Von einem Hoch um 1,40 USD stürzte der Kurs unter die 1,37er-Marke und testete zuletzt den Unterstützungsbereich um 1,3650 US-Dollar.

Leise Hoffnungen könnten die Anleger diese Woche in die Veröffentlichung des FED-Sitzungsprotokolls und der Einkaufsmanagerdaten aus Europa setzen. Von ersteren erwarten Marktbeobachter zwar eine schrittweise Rückführung der QE bis Ende des Jahres, gleichzeitig aber auch eine Fortsetzung der Nullzinspolitik bis weit in das Jahr 2015 hinein.

Entwicklung an FED-Zinsentscheid geknüpft

Mit diesen Spekulationen schwinden die geringen Zinsvorteile des US-Dollars gegenüber dem Euro und damit das Interesse der Investoren. Sie sind es auch, die das Währungspaar oberhalb des 1,3650er-Levels halten und letztlich für einen Kursaufschwung über die 1,38er-Marke sorgen könnten. Tatsächlich handelte die Gemeinschaftswährung schon während der Asien Session am Morgen für 1,3714 USD.

Ob die für Donnerstag erwarteten Einkaufsmanagerdaten das Zeug für einen echten Auftrieb haben werden bleibt dagegen fraglich. So sie denn positiv ausfallen, könnten sie die Argumentationsgrundlage der EZB für die Notwendigkeit geldpolitischer Stimuli durchaus schwächen. Für eine Entkräftung der Spekulationen um die bevorstehenden Maßnahmen benötigt es freilich mehr.

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