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Geschrieben von forextotal am 13. Mai 2014

US-Dollar kann Gewinne weiter ausbauen

USA und der Dollar

Am Mittwoch notiert der Dollar gegenüber wichtigen Währungen höher. Der Euro hat sich indes noch nicht von den angedrohten Maßnahmen der EZB erholt. Hinzu kommen am Mittwoch enttäuschende Zahlen zur wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland und Europa. Auch der Yen muss Verluste hinnehmen, die Nachfrage nach der japanischen Währung sank in Folge hoher Gewinne des Nikkeis.

Wirtschaftliche Stimmung in Europa schlechter als erwartet

Während des frühen Handels in Europa sank der Wert des Währungspaars EUR/USD auf 1,3747 und bewegt sich damit auf dem niedrigsten Stand seit 9. Mai. Die Gemeinschaftswährung geriet unter Druck, nachdem das ZEW-Institut seinen Report veröffentlichte. Laut diesen Zahlen befindet sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft auf einem 16-Monatstief von 33,1. Noch im April belief sich der Wert auf 43,2, Analysten hatten 41,0 erwartet.

Zwar kann die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands durchaus überzeugen, doch die Konjunkturerwartungen haben sich zum fünften Mal in Folge verschlechtert. Das Wachstumstempo des ersten Quartals 2014 wird die Wirtschaft sicher nicht halten können. Tatsächlich rutschte die wirtschaftliche Stimmung der gesamten Eurozone im Mai auf 55,3, obwohl Marktbeobachter mit einem Anstieg auf 63,4 gerechnet hatten. Diese Entwicklung dürfte den Druck zu handeln auf die EZB noch verstärken.

Nachfrage nach Yen rückläufig

Die weltweiten Gewinne auf den Aktienmärkten kommen dem Kurs des Dollars deutlich zugute. Am Dienstag stieg die US-Währung über ihr Einwochenhoch gegenüber dem Yen. USD/JPY erreichte einen Wert von 102,36, so hoch notierte das Währungspaar seit dem 2. Mai nicht mehr. Zuletzt war die Nachfrage nach dem Yen als Safe-Haven-Währung gestärkt, mit starken Gewinnen des Nikkei erfuhr diese jedoch einen jähen Einbruch.

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