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Geschrieben von forextotal am 9. Mai 2014

Dollar-Kurs verzeichnet kleine Trendwende

USA und der Dollar

Zum Ende der Woche gelingt es der US-Währung doch noch einmal, die eigene Position zu stärken und handelt gegenüber wichtigen Währungen höher. Die angespannte Situation in der Ukraine treibt die Investoren zu so genannten Safe-Haven-Währungen, also traditionell sicheren Währungen. Weitere Unterstützung erhält der Greenback von optimistischen Arbeitslosenzahlen aus den USA.

Euro nach Draghi-Rede unter Druck

Gegenüber dem Dollar fällt der Euro auf ein Wochentief von 1,3815. Der Kurs der Gemeinschaftswährung rutschte am Donnerstag in Folge der Rede des EZB-Präsidenten Draghi ab. Dieser hatte im Zuge der Veröffentlichung aktueller Wachstums- und Inflationsprognosen betont, dass der Rat bei seiner nächsten Sitzung im Juli durchaus unkonventionelle Maßnahmen beschließen könnte.

Zwar sei die gegenwärtige Inflationsflaute, so Draghi, auf Lebensmittel- und Energiepreise zurückzuführen, doch auch der starke Euro und die schwache Binnennachfrage tragen zu der Entwicklung bei. Mit diesen Worten verstärkten sich erneut die Spekulationen um mögliche geldpolitische Maßnahmen. Marktbeobachter erwarten jedoch, dass die EZB nur im Fall einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit oder stagnierenden Wirtschaftsleistung tätig würde. Bei einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung dürfte dieses "Downtalking" dagegen schnell verstummen.

Positive Wirtschaftssignale aus Großbritannien

Auch das Pfund musste Verluste gegenüber dem Dollar hinnehmen, GBP/USD sank mit 1,6908 auf den tiefsten Stand seit 6. Mai. Nachdem das Währungspaar bis auf ein Fünfjahreshoch gestiegen war, realisieren Investoren jetzt ihre Gewinne.

Am Freitag veröffentlichte Daten zeugen erneut von der nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung des Inselstaats. So ist die Produktion im verarbeitenden Gewerbe im März um 0,5% angestiegen und übertraf damit die Erwartungen. Das Handelsdefizit ging im März von 8,75 auf 8,48 Mrd. GBP zurück, Analysten hatten mit einer Ausweitung auf 9,0 Mrd. GBP gerechnet.

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