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Geschrieben von Christian Henke am 16. Januar 2014

EUR/AUD: Tagesausblick 16.01.2014

Trendumkehr dank SKS-Formation: In dieser Analyse stellen wir den Euro gegenüber dem australischen Dollar vor, der dank einer vollendeten Umkehrformation ein mittelfristiges Kaufsignal generiert hat. Dabei handelt es sich um eine klassische inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die am Ende einer Baisse vorkommt und in der Regel eine neue Aufwärtsbewegung einläutet.

EUR/AUD Chart 16.01.2014

Abb.: EUR/AUD-Monatschart / Quelle: IG Handelsplattform 

Für diese Chartformation entscheidend ist die so genannte Nackenlinie, die im Langfristchart auf Monatsbasis im Juni des vergangenen Jahres signifikant überwunden wurde. Zuvor hatte der gleitende gewichtete 8-Monats-Durchschnitt - entspricht der 200-Tage-Glättungslinie - deutlich nach oben gedreht. Auch der Trendfolgeindikator MACD lieferte ein neues Einstiegssignal. Endgültig auf Grün sprang die Ampel nach dem Bruch der horizontalen Widerstandslinie bei 1,5049 AUD nach oben Ende Dezember 2013.

Aus dem Abstand zwischen dem Tiefpunkt (Kopf) der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei 1,1646/1,1605 AUD und der Nackenlinie bei 1,3857 AUD errechnet sich ein technisches Kursziel von 1,62 AUD. Nächste Anlaufstelle wäre dann das Fibonacci-Retracement bei 1,6383 AUD.

Nach unten ist der EUR/AUD gleich mit mehreren Unterstützungen gut abgesichert. Zu den Rückzugsgebieten gehören das Fibonacci-Retracement bei 1,5254 AUD, die erwähnte waagerechte Trendgerade bei 1,5049 AUD und zu guter Letzt die Durchschnittslinie bei aktuell 1,4994 AUD.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und IG keinerlei Haftung übernimmt. Der Handel mit CFDs stellt ein hohes Risiko dar und Verluste können Ihre Einzahlungen überschreiten.

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Christian Henke ist Senior Market Analyst bei IG in Düsseldorf und bereits seit 2001 im Finanzsektor tätig. Zu seinen Spezialgebieten gehören neben der klassischen Chartanalyse auch die Point & Figure Methode, gleitende Durchschnitte sowie Handelssysteme.

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